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FLOW VERLÄSST ELLEN DEGENERES NACH 18 STAFFELN

Man soll gehen, wenn es am Schönsten ist, heißt es… Ellen DeGeneres, eine der bekanntesten Talkshow-Meisterinnen, geht nach 18 Staffeln. Sie sagt, sie überlege seit ein paar Jahren, die Show zu beenden, doch nun läuft das Ende mit einem sehr bitteren Beigeschmack einher, nachdem im letzten Jahr Ellen selbst viel Kritik traf.

Der Spiegel schreibt: »Wenn du eine kreative Person bist, brauchst du ständig neue Herausforderungen. Und so toll die Show auch ist und so viel Spaß sie macht – sie ist keine Herausforderung mehr.« Mit diesen Worten erklärte Ellen DeGeneres gegenüber dem Branchendienst »The Hollywood Reporter« das Ende ihrer Talkshow. Die finale Staffel ist der 19. Jahrgang und endet 2022. Ihr Team hat DeGeneres bereits am Dienstag über ihr Vorhaben informiert.

Die wochentags ausgestrahlte »The Ellen DeGeneres Show« gewann zahlreiche Fernsehpreise, die Moderatorin wurde zudem mit der Freiheitsmedaille des US-Präsidenten und dem Mark-Twain-Preis für amerikanischen Humor ausgezeichnet. Doch in der 18. Staffel brachen die Publikumszahlen ein.

Die Ursache waren negative Nachrichten aus dem Produktionsumfeld: Im vergangenen Sommer hatten Beschwerden über Mobbing, Rassismus und sexuelles Fehlverhalten hinter den Kulissen das öffentliche Bild vom Fun-und-Freunde-Nachmittagstalk stark erschüttert. Nach internen Untersuchungen hatten drei leitende Produzenten die Show verlassen.

Wie die »New York Times« unter Berufung auf das Marktforschungsunternehmen Nielsen berichtet, haben in den vergangenen sechs Monaten durchschnittlich 1,5 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer eingeschaltet – und damit 1,1 Millionen weniger als im Vorjahreszeitraum. Ein Rückgang von 43 Prozent. DeGeneres hatte danach immer wieder öffentlich über ein Ende der Show nachgedacht.

 

-Review

Wir müssen gestehen, so sehr wir Ellen schätzen für alles, was sie bewirkt hat, so sehr sind wir von ihrem Statement enttäuscht. Dieser Abgang wird ihrem Engagement nicht gerecht, lässt es verblassen und fühlt sich nicht nach einem guten Flow an. Genau betrachtet bricht sich der Flow in dreierlei Hinsicht.

– Ellen stellt sich als kreative Person dar und rückt diese Eigenschaft in den Mittelpunkt – wir hätten uns mehr Demut gewünscht, bei dem großen Team welches für sie schreibt und vor allem bei den Umsätzen..
– Ellen spricht von fehlender Herausforderung – gerade jetzt, wo ihre persönliche interne Kultur angegriffen wurde, müsste es da nicht eigentlich mehr Herausforderung denn je sein?
– Man darf bedenken, die Talkshow läuft bis 2022 – wie dürfen sich die vielen Gäste fühlen, die sie bis dahin noch besuchen werden, mit dem Wissen, dass es für sie nicht mehr “herausfordernd” oder in anderen Worten “das Richtige” ist. Dürfen sie sich auf die gleiche Aufmerksamkeit einstellen, wie bisher?

Wir finden es wirklich schade, dass Ellen auf den letzten Metern die Energie gefehlt hat, den Flow aufrecht zu erhalten. Wir selbst hätten uns, bis dato, in ihrer Talkshow hervorragend aufgehoben gefühlt, in welcher sie so viel Unterstützung ermöglicht hat, auf Missstände aufmerksam gemacht hat, neue und spannende Ansätze und Konzepte ausgegraben und vor allem positive Energie verteilt hat. Diese so wichtige Botschaft verliert ihren Wert, was nicht nur für sie selbst sondern auch für uns als Gesellschaft wichtiger denn je wäre. Es fehlt an Größe, Demut uns Eigenverantwortung, über den Skandal und die dadurch sinkende Einschaltquote ein Wort zu verlieren. Denn eins darf man ihr zugestehen: Je größer die Reichweite, desto mehr Verantwortung, welche mit gutem Beispiel genutzt werden kann, soll und muss.
Eine Vorbildfunktion nimmt sie hier, auch wenn sie vor 2 Jahren schon aufhören wollte und bei allen guten Taten die sie sonst unternimmt, leider nicht ein.

Was denkt ihr, wie findet ihr das Statement?

UNSERE EMPFEHLUNG:

Egal um welchen Flow es geht, eins braucht es immer: Energie. Hat man nicht genug Energie, kann einem der Flow auch nach langer Zeit und viel Investment schneller aus den Fingern gleiten, als man gucken kann, deswegen ist der Energy Flow so wertvoll. Vorab oder parallel dazu ist es wichtig, körperliche genauso wie seelische Wunden zu pflegen, auch wenn sie verheilt sind, um den Flow wieder entwickeln zu können und keine Spätfolgen zu erleiden. Der Recover Flow  unterstützt beim Wiederaufbau neuer Kräfte, der  
Coping Flow beim Verarbeiten der Geschehnisse, die mit Sicherheit nicht einfach zu verkraften sind, gerade für eine Person wie Ellen, die bereits einmal in Ungnade der Öffentlichkeit gefallen ist.
Klarheit in Form eines Clarity Flow tut nicht nur einem selbst, sondern auch einem gesamten Team gut, wenn sie gebraucht ist. Vielleicht wäre es dann nie zu dem Flow-Break-up gekommen…. Und, für das Best Case Szenario, möchten wir nicht zuletzt den Best Case Flow empfehlen. 

Der Artikel (sowie Foto) wurde 1:1 dem Spiegel entnommen und ist hier nachzulesen.

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1 Comment

  1. Leider ein gutes Beispiel für das problem im Licht bzw Schatten der Öffentlichkeit seineBeispiel bzw vorbildrolle zu verlieren. Klar braucht Kreativität auch Pausen aber gerade JETZT wäre der Moment für Promis wie Ellen mit ihrer Botschaft durchzuhalten. Notfalls zu deligieren an die vielen kreativen Mitspieler…
    lost case schade

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