Grundübung

Was braucht es, um dem NOW bewusst zu begegnen und den bestmöglichen FLOW zu leben? -Kraft. Alles steht und fällt mit der Kraft, über die wir in dem Moment verfügen. Wir nennen es Energie. Die Lebenskunst, created by Dean, zeigt uns 66 Übungen, um die eigenen Kraft aufzubauen und die Kräfte in einem in Balance zu bringen. Hier teilen wir die Grundübung, sodass jeder Zugang zu ihr hat. Denn wir wissen, was für einen großen Effekt es auf das eigene NOW@FLOW hat, wenn man täglich nur 72 Atemzüge investiert. Auf dieser Grundübung basieren alle weiteren, sie lässt sich jederzeit problemlos in den Alltag integrieren. Kurz inne halten, sein NOW und sein FLOW spüren und ENERGIE tanken.

Planung

Um ein Bewusstsein für die Wirkung der Grundübung aufzubauen, ist es empfehlenswert, sie an einem Platz auszuüben, an welchem man sich wohl wühlt und während der Zeit nicht gestört wird (auch nicht von Tieren). So kann man all seine Sinne nur auf das NOW legen und dem FLOW in aller Freiheit nachgehen.
Mit ein wenig Übung, kann man diese kleine Übung auch in den (Arbeits-)Alltag integrieren. Dies ist sogar empfehlenswert, da sie gezielt auf das NOW angewandt werden und auf den FLOW wirken kann.

Look&Feel

Die 72 Atemzüge des Grundübung richten den Blick nach Innen. Macht man die Übung zu Hause, ist lockere Kleidung empfehlenswert. Wichtig ist, dass einem warm genug ist, im Zweifel lässt sich vorab wunderbar eine Decke parat legen.
Alle für FLOW-ME unnötigen Accessoires wie Brille und Schmuck gilt es abzulegen, um der Energie pur und unverfälscht zu begegnen. Genauso gilt es, alle kreisenden Gedanken loszulassen.
Übt man aus der Situation heraus, sollte man lediglich darauf achten, das möglichst nichts drückt oder einengt.
Ein paar Mal tief durchatmen.

Status

Die Grundübung kann in unterschiedlichen Positionen ausgeübt werden.
Hier gilt es, seinem Gefühl zu folgen.

A) Sitzen: Klassischerweise sitzt man dabei, entweder auf Bodenhöhe im Lotus- oder Halblotussitz, im Schneidersitz oder auch auf einem Meditationskissen. Ebenso kann man auf einem Hocker (ohne Lehne) sitzen, hierbei die Knie im rechten Winkel abstellen, die Beine locker schulterbreit auseinander.
In sitzender Position werden die Hände auf den Oberschenkeln oberhalb des Knies mit der Handfläche nach oben geöffnet abgelegt.

B) Stehen: FLOW-ME kann auch im Stehen empfangen werden. Diese Position lässt eine größere Bewegungsfreiheit zu und lädt ein, seinem Impulsen körperlich frei zu folgen. Die Arme können dabei entweder im rechten Winkel angehoben und mit den nach oben geöffneten Handflächen neben dem Körper gehalten werden. Oder man lässt die Hände locker parallel zum Körper hängen.

C) Liegen: Im Liegen empfiehlt es sich, einen festen Untergrund zu wählen. Dabei locker ausgestreckt hinlegen und die Arme neben dem Körper mit leicht nach oben geöffneten Händen ablegen. Alternativ kann die linke Hand auf den Bauchnabel gelegt werden, die rechte Hand wird darauf abgelegt.

Egal welche Position: Das Wichtigste dabei ist, dass man sich wohl fühlen, entspannen kann und eine empfangende Haltung einnimmt.

Übt man aus der Situation heraus, ist es empfehlenswert, sich auch einer dieser Positionen anzunehmen, das wichtigste aber ist, eine empfangende Haltung einzunehmen.

Startpunkt

Hat man seine Position eingenommen, dürfen nun die Augen geschlossen werden. Die Zungenspitze wird sanft gegen den Gaumen gedrückt, um den inneren Energiekreislauf zu schließen. Während der Grundübung bleibt die Zunge dort ruhen.
Nun ist die Zeit, dem NOW bewusst zu begegnen und in sich zu spüren. Eindach dem natürlichen Atemrhythmus folgen und loslassen…

Durchführung

Nun gilt es, einfach zu entspannen und seinen Atem zu zählen.
Einmal Ein- und Ausatmen zählt als ein Atemzug.
Das Zählen ist dazu da, dass man nicht abdriftet und in der entspannten Konzentration der Meditation bleibt. Die magische 72 setzt sich zusammen aus 8 × 9. Basierend auf der alten chinesischen Philosophie, ist acht ist die höchste Yin-Zahl, neun die höchste Yang-Zahl.
Sollte man beim Atmen die aktuelle Zahl vergessen, nimmt man die Zahl wieder auf, die einem in den Sinn kommt. Der Atem wird während der gesamten Meditation nicht kontrolliert, er ist gut so wie er ist und wird über die Zeit von alleine und von innen heraus immer tiefer und ruhiger werden.

Während der 72 Atemzüge gibt man seinem Inneren Raum, einfach zu sein uns sich auszudrücken. Die Empfindungen, ob körperlicher oder emotionaler Natur, dürfen in diesem Raum kommen und gehen, man bleibt ruhig und zählt weiter die Atemzüge.
In dem Moment ist alles genau richtig, wie es passiert. Es ist ein Raum, indem alles so sein darf. Ganz egal, was es ist. Man darf einfach sein, wie man in dem Moment gerade ist. Die Übung gibt nichts vor, alles was passiert kommt aus dem Inneren, aus dem eigenen Flow.

Ein Raum, der einen nicht verurteilt und den man jederzeit betreten darf. Mehr noch, man trägt ihn in sich. Und vor allem ein Raum, der einem Kraft schenkt. Energie aufbaut.
Energie ist intelligent. Sie sucht sich immer den individuell zum NOW passend richtigen Weg.

Abschluss

Ist man bei 72 angelangt, kann man entweder von vorne beginnen, oder es langsam ausklingen lassen. Nach der Übung sollte man sich ein paar Minuten Zeit nehmen, um kurz nachzuspüren und dann in den Alltag zu gleiten.