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Let‘s talk sleep

Schlaf. 

6 aneinandergereihte Buchstaben, die man im alltäglichen Wortschatz hat und immer mal wieder nutzt. In der Regel, um sich abzumelden und andere über die bevorstehende Nachtruhe zu informieren, selten, um sich über den Schlaf des anderen zu erkunden. Ich könnte jetzt eine immens lange Liste verfassen, darüber, wieso Schlaf so wichtig ist. Dass er aus einer komplexen Abfolge von Phasen besteht, die wir mehrmals hintereinander durchlaufen und für unsere körperliche, physiologische und geistige Gesundheit von entscheidender Bedeutung sind. Dass, während Du schläfst, sich Deine Zellen regenerieren und der Alterungsprozess verlangsamt wird, Dein Gehirn wichtige Informationen sortiert und verarbeitet, sodass Du danach überhaupt wieder aufnahme- und leistungsfähig bist. Dass Dein Immunsystem gestärkt wird, der Blutdruck sich senkt, Muskeln und Verdauung entspannen können und sich Deine Hormone in Ruhe sortieren können. Ich könnte auch aufzählen, was alles passiert, wenn wir nicht schlafen. Wird es chronisch, erhöht sich die Anfälligkeit für chronische Erkrankungen wie Diabetes, Fettleibigkeit und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die kognitive Leistungsfähigkeit wird beeinträchtigt, was zu Gedächtnisproblemen und ganz simpel auch schlechter Laune führen kann. Doch ich möchte gar keine Liste verfassen, sondern direkt zum Punkt kommen. Fast forward, weg von schlechter Laune.


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Schlaf ist so viel mehr als Schlaf. 

Schlaf ist überlebenswichtig, nimmt etwa ein Drittel des Lebens ein und bildet, neben dem Wachsein, unseren zweiten Seinszustand. Ein geheimnisvoller Zustand, den wir wortwörtlich verschlafen, ist er doch ein großer Teil von uns. Aus ihm wird unser Alltag geboren, welcher beginnt, sobald wir erwachen. Tatsächlich ist die Qualität von gutem Schlaf weniger in der Nacht als am Tag zu finden. Sie basiert darauf, wie fit und ausgeruht wir uns über den Tag verteilt fühlen. Oder, wenn wir in einem anderen Rhythmus leben, über die wache Zeit. 

Und das tun bei weitem nicht alle: Inzwischen leiden bald die Hälfte aller Deutschen an Schlafproblemen. Die Regale in der Drogerie sind überfüllt mit Schlafmittelchen, genauso wie der App-Store mit Schlaf-Apps. Doch ganz gleich, was die Wissenschaft bereits analysiert hat, Schlaf gibt nach wie vor mehr Rätsel auf, als dass er Antworten liefert.

Was ist also sein Geheimnis? Es ist der Geist. Und um diese These zu verstehen, müssen wir doch nochmal ganz zurück spulen. Zurück zum Anfang. Denn am Anfang steht der Beweggrund, weshalb es sich überhaupt lohnt, sich mit Schlaf zu befassen, egal wie Deine eigene Beziehung dazu sein mag. Dies setzt den Grundstein.


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Eine Liebeserklärung an den Schlaf und eine Einladung, Dich auf diese neue Perspektive einzulassen.

Schlaf verbindet jeden Menschen auf dieser Welt, ja sogar jedes Lebewesen miteinander. Eine Zeit, in der wir uns in eine andere Realität begeben, in der die Grenzen zwischen Traum und Wirklichkeit verschwimmen und alles möglich scheint. Wortwörtlich eine Traumwelt - wenn alles gut geht. Wir befinden uns jedoch in einer globalen Schlafkrise und das liegt vor allem daran, dass wir die Magie des Schlafs irgendwo auf dem Weg verloren haben. Die Welt schläft, ohne schlafen zu können. Wir nehmen Schlafprobleme „so hin“ und reden nicht darüber. Genau das möchte ich ändern. Ich trete mit dieser Kolumne und meinen Schlafkursen dafür an, dass wir lernen, über Schlaf zu reden. Denn Schlaf ist Deine eigentliche Superpower im Leben.

Ich möchte sogar sagen, dass ich über Schlaf das gesamte Leben neu verstanden habe. Deswegen rede ich über Schlaf. Wenn Du es auch tust, habe ich mein Ziel erreicht. Lass uns eintauchen in die unendlichen Tiefen, die nur darauf warten, von Dir entdeckt zu werden und unsere innere Schöpferkraft finden.   



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