top of page

SOMATIK

Kannst du’s fühlen?

Somatik bedeutet schlichtweg mit dem Körper zu arbeiten. Nicht sportiv, sondern auf eine bewusste Art und Weise. Sich zu erden, von innen zu spüren, ein Gefühl für sich aufbauen. 

Wenn du so bist wie ich, kannst du dir das meiste in deinem Leben erklären, hast vielleicht schon so einiges „erforscht“ und hast für alles eine Geschichte. Doch das Wesentliche lässt sich nicht denken. Es muss gefühlt und integriert werden.

 

Erst dann fangen die Dinge an, sich zu bewegen. Erst dann in Lösung möglich. Erst dann verstehst du wirklich. 

 

Somatische Übungen können ganz unterschiedlich aussehen, aber sie werden immer bewusst ausgeführt und haben eine Intention. Es kann von simpler innerer Wahrnehmung, über leichte Bewegung oder Stretching bis hin zu intensiven Bewegungen gehen - je nachdem, warum es gerade geht. Wichtig dabei ist, dass der Körper die Richtung vorgibt - es gilt nichts perfekt auszuüben, sondern zu fühlen. 

 

Somatik bringt dich zurück in deinen Körper, in Lebendigkeit, in deinen Sound. 

Die Übungen erscheinen manchmal langweilig und wenig wirksam - solange wir noch kein Gefühl zu uns aufgebaut haben. Sie zielen nicht auf starke Gefühle ab, sondern auf Warhnemung und Regulation. Mit Wiederholung und Übung, werden wir von Innen wieder lebendig und das Qi wird bewusst spürbar.

Kennst du das, theoretisch ist alles klar, aber dein System reagiert dennoch stark? Mit Widerstand, mit Impulsen, mit Müdigkeit, mit Angst… gerne sagt man „psychosomatisch“.

 

Nur wenn wir Emotionen leben und unser Nervensystem mitnehmen, ist langfristige Balance möglich. Beides ist körperlich, aka somatisch.

 

Somatische Übungen gibt es aus ganz verschiedenen Methoden und Hintergründen,

auch die Altchinesische Medizin selbst hat beispielsweise mit Qigong eine

sehr starke somatische Praxis.

janaradtkephotography Berlin (494 von 530).jpg

Der Körper erinnert sich.

Er speichert Erfahrungen, Emotionen und Reaktionen – oft lange nachdem der Moment vorbei ist.

 

Somatik ist für den Körper wie das Zähne putzen für den Mund.

Klicke auf die Buttons und erfahre mehr

DAS NERVENSYSTEM

Wer kein reguliertes Nervensystem hat, dem geht alles auf die Nerven. 

In manchen Kreisen ist „Nervensystemregulation“ bereits ein erprobter Trend, und das hat seinen guten Grund. Allerdings gibt es hier, wie auch bei allen Trends, verschiedene Methoden und Ansätze. Oftmals geht es nur um „Beruhigung“ und „Runterregulierung“. Das ist gut und insgesamt auch notwendig - aber es ist nur eine Seite der Medaille. 

Wichtig ist vor allem auch, zu differenzieren was man gerade braucht. Es gibt den ganz normalen Grundzustand, indem wir wach, aktiv, aber entspannt sind. Und dann gibt es Zustände in die wir rutschen, wenn wir uns der Situation nicht gewachsen sehen oder sie Stress auslöst.

Unser System gerät dann in einen Fight oder Flight Modus (Kampf oder Flucht) oder reguliert eher runter in einen Freeze oder Fawn (Einfrieren oder Unterordnen) bis hin zum Shutdown. 

 

Durch Somatik lernen wir, in welchem Zustand wir uns grundlegend und situativ befinden. Für manche braucht es Beruhigung, für viele aber auch Ausdruck und Bewegung. 

Das Nervensystem existiert bereits als Baby. Jede Erfahrung die wir machen wird darin gespeichert und somit entstehen unsere Reaktionsmuster. Das alles passiert, bevor wir aktiv denken. Das Nervensystem hat seinen Zugang daher auch über den Körper und nicht über den Kopf. 

Das Nervensystem reagiert automatisch, noch bevor wir es denken. Fühlt sich etwas unsicher an, reagieren wir. Ohne, dass wir es merken. Durch bewusste Verbindung damit und eine Stabilisierung durch viel Sicherheit und Wiederholung, kann man diese Automatismen verändern. Das Nervensystem braucht Zeit, denn es präferiert Bekanntes vor „Guten“. Doch man kann es liebevoll trainieren. Dadurch wird das Toleranzfenster, also die Fähigkeit bei Situationen im „grünen Bereich“ zu bleiben, im Leben größer. 

Viele Antworten, die wir suchen, finden wir im Körper. ​​

bottom of page